Trend-Session:

Industrie 4.0 und daraus resultierende mögliche

oder notwendige Geschäftsmodelle

Trend-Session | 26.03.2015 | ab 14:00 bis 17:00 Uhr

Ort: Kongresshalle Böblingen

Raum: Galerie

Agenda

Die Strategie „Industrie 4.0“ verspricht durch Vernetzung und den Einsatz intelligenter Systeme eine neue Dimension von Leistungsfähigkeit in Produktion und Logistik. Eine Studie des Fraunhofer IPA und Dr. Wieselhuber & Partner zeigt, dass der Maschinen- und Anlagenbau in naher Zukunft signifikante Herausforderungen meistern muss, um seine Führungsrolle zu behalten. Im Rahmen der Trend-Session werden folgende Fragen beleuchtet:

  • Welche Technologie-Entwicklungen führen zu nachhaltigen und teils radikalen Steigerungen des Nutzenniveaus für produzierende Unternehmen?
  • Welche neuen Player drängen aufgrund neuer Technologien in den Markt für Maschinen- und Anlagenbauer?
  • Welche neuartigen und ggf. notwendigen Geschäftsmodelle ergeben sich durch die neuen Möglichkeiten sowie die aufkommenden Bedrohungen?

Ablauf der Trendsession

  • Industrie 4.0 und daraus resultierende mögliche oder notwendige Geschäftsmodelle – Ergebnisse einer Studie
  • Ableitung geeigneter Geschäftsmodelle
  • Fallstudien: wie entwickelt sich die Branchengrenze zwischen Maschinen-/Anlagenbau und IT?
  • Diskussion der Studienergebnisse und Fallstudien
  • Ziel ist die Befähigung des Kunden: Geschäftsmodell und Innovationen bei der nuveon GmbH”

Referenten

Anja Schatz
Abteilungsleiterin Auftragsmanagement und Wertschöpfungsnetze, Fraunhofer IPA

Dominik Paulus-Rohmer
wiss. Mitarbeiter, Fraunhofer IPA

Dr. Mathias Döbele
Senior Manager, Dr. Wieselhuber & Partner GmbH

Christoph Sauer
CEO, nuveon GmbH

Hintergrund

Die Strategie ‘Industrie 4.0’ verspricht durch Vernetzung und den Einsatz intelligenter Systeme eine neue Dimension von Leistungsfähigkeit in Produktion und Logistik: Steigerung der Produktivität, Flexibilisierung der Produktion bei immer kürzeren Durchlaufzeiten und zunehmend individualisierten Produkten.

Die augenblickliche Diskussion geht von einer primären Suche nach neuen Anwendungsfeldern und Weiterentwicklung von Technologien aus. Die Fragestellung nach innovativen Geschäftsmodellen oder der Notwendigkeit einer Anpassung des Geschäftsmodells kommt dabei zu kurz, da vor allem die Vernetzung von Hardware und IT ganz neue Möglichkeiten bietet. Selbstverständlich auch für neue Marktteilnehmer, die die durch Industrie 4.0 entstehenden Potentiale natürlich ebenso nutzen können.

Abstrakt

In einer repräsentativen Studie, die gemeinsam von Dr. Wieselhuber & Partner GmbH und dem Fraunhofer IPA exemplarisch für den Maschinen- und Anlagenbau durchgeführt wurde, wurden mit Geschäftsführern namhafter Maschinen- und Anlagenbauern sowie IT-Häusern folgende wesentliche Fragen intensiv diskutiert und Entwicklungsszenarien herausgearbeitet:

  • Welche Technologie-Entwicklungen führen zu nachhaltigen und teils radikalen Steigerungen des Nutzenniveaus für produzierende Unternehmen?
  • Welche neuen Player drängen aufgrund neuer Technologien in den Markt für Maschinen- und Anlagenbauer?
  • Welche neuartigen und ggf. notwendigen Geschäftsmodelle ergeben sich durch die neuen Möglichkeiten sowie die aufkommenden Bedrohungen?

Die Trend-Session beginnt mit einer kurzen Verständnisklärung des Begriffs „Industrie 4.0“. Der Vortrag geht anschließend umfassend auf die wesentlichen Ergebnisse der Studie ein. Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, dass die Branche Maschinen- und Anlagenbau in naher Zukunft signifikante Herausforderungen meistern muss, um ihre Führungsrolle zu behalten. Und sind analog auch auf andere Branchen zu übertragen. Mögliche Entwicklungsszenarien mit Fokus auf notwendige und mögliche Geschäftsmodelle, die im Rahmen der Studie in einem Delphi-Workshop erarbeitet wurden, werden aufgezeigt und zur Diskussion gestellt.

Die für die Szenarien geltenden Rahmenbedingungen, Voraussetzungen und daraus resultierende Maßnahmen sind anschließend Gegenstand der Trendsession, in der die Ergebnisse anhand teilnehmerspezifischer Fallbeispiele diskutiert und validiert werden.

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